Fr, 13. April 2018

Konzerthaus Karlsruhe, 20.00 Uhr

DANCEPERADOS OF IRELAND

Whiskey you are the devil !

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52,-/42,-/32,- € zzgl. Gebühren
Sitzplatz nummeriert
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DANCEPERADOS OF IRELAND

 

An authentic Show of Irish Music, Song & Dance

 

Whiskey you are the devil !


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Bereits der Name dieser Tanzshow versinnbildlicht die Begeisterung

für den irischen Stepptanz. Frei aus dem Englischen übersetzt

heißt sie „Die Tanzwütigen“. Ja, die Iren können das Tanzen, Singen

und Spielen nicht sein lassen. Es liegt ihnen im Blut.

Aber auch für andere Kunstfertigkeiten und Leidenschaften sind sie

weltberühmt. Dazu gehört ohne Wenn und Aber der irische Whiskey.

Wie beim irischen Tanz oder Gesang wird auch hier das Wissen und

Können von Generation zu Generation weiter gegeben. Um ein großer

Whiskey zu werden, muss dieser Jahrzehnte lang reifen und gewinnt

immer mehr an Charakter. So ist es auch mit großen Künstlern.

Warum also nicht diese beiden Kulturen zusammenbringen? Ein

Schelm wer dabei Böses denkt … Das „Whiskey you are the devil“

Programm ist keine abendfüllende Huldigung an den Alkohol und

die bekannte Trinkfreudigkeit der Iren. Das wäre zu einfach. Die

Iren tranken oft um Unterdrückung, Hunger und Perspektivlosigkeit

zu verdrängen. Die Kolonialherren wussten genau, dass Menschen,

die an der Flasche hängen einfach zu beherrschen sind. Viele Arbeitsplätze

hingen vom Wohl der Whiskeyindustrie ab. Den Preis dafür

zahlten jedoch viele mit ihrer Abhängigkeit.

Der Whiskey war seit dem Mittelalter eng mit dem politischen, sozialen

und ökonomischen Zustand der grünen Insel verbunden. Er

wurde durch die englischen Kolonialherren und brutale Steuern in die

Illegalität verdrängt. So sollte die Whiskeysteuer die Kriege gegen Napoleon

finanzieren. Der Kampf um den Whiskey war auch immer mit

dem Kampf um die irische Unabhängigkeit verbunden und dutzende

Folksongs kreisen um dieses Thema. Als die lang ersehnte Unabhängigkeit

im Jahre 1920 erreicht wurde, rächten sich die Engländer und

bestraften alle irischen Exporte in das gesamte Commonwealth mit

drakonischen Steuern. Dann kamen die Prohibition in den USA, das

„Temperence Movement“ und unfähige Politiker in Irland. Das alles zusammen

führte Mitte des letzten Jahrhunderts fast zum Aussterben des

Whiskeybrennens. Zu dieser Zeit wären auch beinahe der irische Folk

und irischer Tanz verschwunden. Doch jetzt gibt es wieder eine Renaissance,

sowohl des Whiskey als auch des traditionellen Tanzes und der Musik.

 

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Die Danceperados nehmen ihre Zuschauer auf eine Tour durch die illegalen

Pubs, genannt „Sheebens“, in denen nicht nur exzessiv getrunken

sondern auch wild musiziert und getanzt wurde. Dann geht es weiter

über den Atlantik in die USA in die Zeit der Prohibition, in der irische

Gangster das flüssige Gold schmuggelten und die Sheriffs clever austricksten.

 

 

 

Auch bizarre irische Gesetze wie die „Holy Hour“ oder „bona

fide traveller“ dürfen dabei nicht fehlen und lassen den Zuschauer

amüsiert schmunzeln. Und noch viel, viel mehr, aber das wird hier noch nicht verraten.

 

Eine auf Musik und Tanz fein abgestimmte Multivision mit irischen

Landschaften und Motiven aus dem Umfeld des Whiskey gibt dem

Publikum das Gefühl mittendrin – also in Irland dabei zu sein.

 

Mit seinen zwei Debüt-Shows, die von 2014 bis 2017 unermüdlich auf

Tournee waren, hat das Ensemble bewiesen, dass das Konzept sowohl

zu unterhalten als auch irische Geschichte kreativ zu interpretieren, den

Zeitgeist trifft. Die Zuschauer gehen nach Hause mit dem Gefühl, als

hätten sie einen großen Kinofilm gesehen haben, dessen Handlung ihnen

bis unter die Haut ging.

Was die Danceperados von einer herkömmlichen Tanzshow unterscheidet,

ist die Qualität der Tänzer, Musiker und Sänger. Sie leisten sich den

Luxus, gleich ein Sextett mit auf Tour zu nehmen. Die Musiker und Sänger

gehören zur Crème de la Crème des Irish Folk und wurden international

mehrfach ausgezeichnet.

Für die Choreographie ist der zweimalige „World Champion“ Michael

Donnellan zuständig. Er war sowohl Solist bei Riverdance als

auch bei Lord of the Dance. Nach Michael Flatley dürfte er wohl der

Stepptänzer mit dem größten Profil und einer beeindruckenden Biographie

sein. Aus einem großen Pool an Bewerbungen hat Michael die

Besten ausgewählt. Die Klasse der Tänzer/innen kann man daran ersehen,

dass es alle zusammen auf mehr als 40 World Dancing Champion

oder All Ireland Titel bringen.

Ohne Playback zu arbeiten ist jedoch das wichtigste Alleinstellungsmerkmal.

Das Publikum auf diese Weise zu täuschen, wie es

so oft bei anderen Produktionen üblich ist, können die Tanzwütigen

nicht mit ihrem Ethos vereinbaren. Die Tänzer und Musiker

lieben die künstlerische Herausforderung ohne Netz und doppelten

Boden zu steppen und zu spielen. Nur so kann man spontan reagieren

und auch improvisieren. Statt das Publikum mit Showeffekten zu blenden,

überzeugen die Danceperados mit überschäumenden Lebendigkeit

und Authentizität. Alles ist live! Jetzt können die Weltmeister endlich

zeigen, was sie können!

Die Danceperados haben sich an die Spitze einer Bewegung gesetzt,

die den irischen Stepptanz aus den Klauen der großen Produzenten

befreien und ein Stück menschlicher, freier und näher an

den Ursprünge bringen möchte. Die Medien und Fans sind von der

Kraft und der Kompetenz dieses neuen und ehrlichen Konzepts elektrisiert.

Link: www.danceperados.com
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