Do, 25. Januar 2018

Schalander in der Hoepfner-Brauerei, 20.00 Uhr

GOITSE

Contagiously energetic Irish Music

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                                                  Contagiously energetic Irish Music

 

                                                Donnerstag, 25. Januar 2018,   20.00 Uhr

                                                 Schalander in der Hoepfner-Brauerei

 

Karten an allen Vorverkaufsstellen von CTS und  Reservix

Tel. Kartenservice: 0721/3848772   Internet: www.foerderkreis-kultur.de

 

 

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Hier und da taucht in der Musikszene ein Talent auf, das man als Wunderkind bezeichnen könnte. Als 2009 gleich fünf davon im irischen Limerick eine Band gründeten, war es auf gut Deutsch „der Hammer“. Natürlich wird überall auf der Welt gerne übertrieben, aber sehen wir doch den Tatsachen nüchtern ins Auge: Der Bodhrán-Spieler Colm Phelan hat in zwei aufeinander folgenden Jahren den All Ireland Champion Titel gewonnen und wurde der erste Weltmeister auf der irischen Rahmentrommel. Banjo-Spieler James Harvey wurde gleich viermal All Ireland Champion und auf seinem „Zweitinstrument“, der Mandoline, „nur“ dreimal. Akkordeonist und Pianist Tadhg O’Meachair gehört auch zu der illustren Runde der All Ireland Champs. Zudem hat er das Repertoire des Irish Folk um etliche markante Eigenkompositionen bereichert. Beim ihrem Bachelor of Art Studium an der Limericker Uni trafen die jungen Iren den amerikanischen Gitarren-Crack Conal O’Kane. Áine McGeeney spielt nicht nur virtuos Fiddle sondern hat auch eine honigsüße Sopran-Stimme, welche die irische Presse an die junge Kate Rusby erinnert. Áine singt sowohl auf Gälisch als auch in Englisch.

Allein virtuos musizieren zu können, ist aber nicht genug, um als Band auf sich aufmerksam zu machen. So jung und frisch die Fünf sind, so ist es auch ihr Ansatz, Irish Folk zu arrangieren. Sie haben erkannt, dass in einer immer multikultureller werdenden und sich vernetzenden Welt auch die irische Tradition darauf eine Antwort geben muss. Es werden also Zitate aus traditionellen Spielweisen anderer Länder hinzugezogen und auch prickelnde Harmonien und erfri-schende Rhythmen ersonnen. Mit den alten Traditionen Irlands bricht man jedoch nicht. Sie werden neu aufgelegt und weiter entwickelt. Goitse haben die Tür zur Weltmusik, die bereits Beoga einige Jahre zuvor aufgestoßen haben, jetzt noch einen Spalt weiter geöffnet und das ist gut für Irland. Es ist auch gut für das Publikum und die Medien. Dank Bands wie Goitse geht die Evolution der irischen Musik weiter.

Bereits das Debütalbum wurde hoch gelobt und die Band bei den Live Ireland Awards 2012 als beste Newcomer ausgezeichnet. Daraufhin nahm Dónal Lunny, der wohl legendärste Produzent Irlands und Mitbegründer von Planxty, Bothy Band und den Moving Hearts, die Band unter seine Fittiche und produzierte das zweite Album „Transformed“.

Nachdem Goitse mit ihren ersten beiden Alben die Messlatte schon sehr hoch gelegt haben, bringen sie mit der dritten CD „Tall Tales and Misadventures“ ihren Sound nochmal auf ein höheres Level. Die gesammelten Erfahrungen auf Tourneen durch China, USA, Karibik und Europa fließen mit ein. Die Musiker haben sich auch immer mehr zu Komponisten gemausert, die die irische Tradition spannend halten, indem sie eigene Stücke mit witzigen Überraschungsmomenten beisteuern.

Letztes Jahr kam die Karriere der Band dann so richtig in Schwung: Nachdem Goitse in Irland bei den Live Ireland Music Awards zur "trad group of the year 2015“ und in den USA bei den Chicago Irish American News Awards zur „Group of the year 2015“ gevotet wurden, ging es im Januar 2016 gleich weiter: Da gab es die "Freiburger Leiter" als beste Musikgruppe. Im April 2016 wurde das mittlerweile 4. Album "Inspired by Chance" weltweit veröffentlicht. Zudem war das Quintett Coverstory des Irish Music Magazines und auch Coverstory des Akkordeon Magazins mit einem Interview. Als Krönung haben Goitse das legendäre Glas-tonbury Festival gespielt. Damit sind die Wunderkinder nach sieben Jahren harter Arbeit auf dem Olymp des Irish Folk angekommen und eines ist sicher: Sie werden die kommende Dekade entscheidend prägen.

 

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Goitse (gesprochen: gwi:cha) ist übrigens gälisch und bedeutet: „komm her“. Dieser Aufforderung sollte man unbedingt nachkommen!

Link: www.goitse.ie
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