Sa, 15. Februar 2020

Konzerthaus Karlsruhe, 20.00 Uhr

CHAPLIN- Das Musical

Zum 130. Geburtstag von Charlie Chaplin

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46,- / 40,- / 34,- Euro zzgl. Gebühren
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präsentiert von:

Zum 130. Geburtstag von Charlie Chaplin präsentiert Frank Serr Showservice International

 

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                                              Ein Musical, so unterhaltsam wie Chaplin selbst!

 

Buch von Thomas Meehan und Christopher Curtis

Musik und Liedtexte von Christopher Curtis

Deutsch von Nico Rabenald

 


All Rights by

Frank Serr Showservice International e.K. & Gallissas Theaterverlag und Mediaagentur GmbH

 

 

 

130 Jahre nach der Geburt von Charlie Chaplin geht das Musical über sein Lebenswerk auf Tournee!

 

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"CHAPLIN - Das Musical" erzählt die Geschichte von Charlie Chaplins raschem Aufstieg und seinem späteren Fall in Ungnade. Auf diesem Weg deckt das Musical die Wahrheit hinter den Schlagzeilen auf und zeigt den Mann hinter der Legende, dem unbestrittenen Genie, welches den Film neu erfand.

 

Als er nach Amerika kam, war er ein Niemand. Als er es verließ, tat er das inmitten von Skandalen und Kontroversen. Doch Charlie Chaplin wurde zu einem der beliebtesten und bekanntesten Entertainern der Welt. Er war Komiker, Schauspieler, Regisseur und Komponist. Chaplin wurde als Genie, revolutionärer Filmemacher und als ein Meilenstein der Filmgeschichte bezeichnet, ebenso aber auch als Geizhals, Frauenheld und als Kommunist. Doch was davon war er wirklich? Von den finsteren Straßen und den verrauchten Music Halls Londons, hin zu Filmen rund um die Welt.

 

Die Show wird von aufregenden Tanzeinlagen und musikalischen Nummern begleitet - ein Erlebnis für jedes Alter!

 

"CHAPLIN - Das Musical" nahm seinen Anfang 2006 beim New York Musical Theatre Festival, 2010 hatte es sein Debut im La Jolla Playhouse und 2012 feierte das Stück am Broadway Premiere.

 
   

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ÜBER CHARLIE CHAPLIN

 

Der Komiker Charlie Chaplin lebte und arbeitete nach dem Motto „Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag“. Er wurde am 16. April 1889 in London geboren und zählt zu den einflussreichsten Komikern der Filmgeschichte des 20. Jahrhunderts. Zu seinen bekanntesten Werken zählen unter anderem „Goldrausch“, „Der große Diktator“, „Rampenlicht“ und „Die Gräfin von Hongkong“. Seine Eltern waren beide Künstler an den britischen Music Halls, der Vater Sänger und Entertainer, die Mutter Tänzerin und Sängerin. Er hatte das Talent seiner Eltern geerbt und fühlte sich schon früh von der Bühne angezogen. Nach seinem ersten Film „Making a Living“ im Januar 1914 folgte in kurzem Abstand „Kid Auto Races at Venice“, in dem Chaplin in seiner berühmten Ausstattung zu sehen ist: zu große Hosen, zu enger Gehrock, Melone, ausgebeulte Schuhe, Stock und Schnurrbart.

 

Nach seinem Umzug 1915 nach Hollywood (Kalifornien) schrieb er die Drehbücher selbst und führte Regie in allen Filmen, in denen er mitspielte. Allein in diesem Jahr wurden zwölf Chaplin-Filme produziert, darunter auch „The Tramp“. Der Charakter des Landstreichers, der in absurde komische Situationen gerät, wurde in folgenden Filmen weiterentwickelt. Mit dem Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg 1917 begann eine politische Kampagne gegen Chaplin, weil dieser sich nicht freiwillig zum Militärdienst meldete.

 

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Als Produzent griff er immer häufiger politische Themen auf. In seinem Film „Der große Diktator“ ahmte er Adolf Hitler zur Zeit des Nationalsozialismus nach und machte sich über ihn lustig.

 

1948 ließ er sich mit seiner Familie in der Schweiz in Corsier-sur-Vevey nieder. Mit dem Film „Rampenlicht“ erschien im Jahr 1952 eine der anrührendsten und populärsten Arbeiten von Chaplin. Fünf Jahre später ent- stand seine filmische Antwort auf die politische Hetze in den USA „Ein König in New York“.

 

Mit seinem einzigartigen Stil entwickelte er sich zu einem Symbol. In einem Interview soll er einmal gesagt haben: „Der Spazierstock steht für die Würde des Menschen, der Schnurrbart für die Eitelkeit und die ausgelatschten Schuhe für die Sorgen.“

 

 

 

STATIONEN VON CHARLIE CHAPLIN

 

16. April 1889 Charlie Chaplin wurde als Charles Spencer Chaplin jr. in London geboren. Seine Eltern Charles Chaplin sr. und Hannah Harriet Chaplin waren beide Künstler an den britischen Music Halls.

 

1894 erhielt Chaplin erstmals die Chance, mit einer Gesangsdarbietung vor Publikum aufzutreten.


1898 als 9-jähriger wird er, auf Empfehlung seines Vaters, für die Music-Hall-Gruppe „The Eight Lancashi- re Lads“ engagiert. Es folgen weitere Engagements in England und internationale Theater-Tourneen.

 

1914 zieht es Chaplin in die USA, wo er einen Ver- trag bei den Keystone Filmstudios unterschreibt. Es folgen weitere Verpflichtungen bei Amerikanischen Filmgesellschaften.

 

1915 Für die Rolle des „Tramps“ lieh er sich der Le- gende nach ein altes Paar Schuhe von Ford Sterling, eine übergroße Hose von Roscoe „Fatty“ Arbuckle, eine Melone von Arbuckles Schwiegervater, eine zu kleine Jacke von Charles Avery und den falschen Bart von Mack Swain.

 

1918 die erste Ehe Chaplins mit der Schauspielerin Mildred Harris (Scheidung nach 2 Jahren).

 

1919 gründet Chaplin die Filmgesellschaft „United Artists“ zusammen mit Mary Pickford, Douglas Fairbanks und David Wark Griffith.

 

1924 Chaplins zweite Ehe mit Lita Grey (Scheidung 1927). Aus dieser Ehe gingen die Kinder Charles Chaplin jr. & Sydney Chaplin hervor.

 

1925 Chaplin produziert „The Gold Rush“. Diesen Film hält Chaplin für den Besten seiner Filme: „… mit diesem Film möchte ich in Erinnerung bleiben.“ (Cha- plin).

 

1929 erhält Charlie Chaplin den ersten Ehren-Oscar für sein Wirken in dem Film „Der Zirkus“.

 

1931 dreht Chaplin den Film „Lichter der Großstadt“, der sich in fünf Bestenlisten des American Film Institutes wiederfindet.

 

1936 obwohl Tonfilme bereits etabliert waren, bringt Chaplin mit „Modern Times“ einen weiteren Stummfilm heraus.

 

1936 heiratete Chaplin mit der Schauspielerin Paulette Goddard zum dritten Mal.

 

1940 fand die Premiere von „The Great Dictator“ statt.

 

1943 vermählte sich Charlie Chaplin zum 4. Mal  mit Oona O’Neill. Dieser Ehe entstammt die berühmte Schauspielerin Geraldine Chaplin (*1944). Später kamen Michael Chaplin (*1946), Josephine Chaplin (*1949), Victoria Chaplin (*1951), Eugene Chaplin (*1953), Jane Chaplin (1955), Annette-Emilie Chaplin (1957) und Christopher Chaplin (1962) zur Welt.

 

1952 Chaplin wurde, der Nähe zum Kommunismus verdächtigt, die Einreise in die USA verweigert.

 

1954 wird Chaplin mit dem Friedenspreis des Weltfriedensrates ausgezeichnet.

 

1957 rechnet Chaplin in dem Film „A King in New York“ mit der politischen Hetze in den USA ab.

 

1972 erhält Chaplin seinen zweiten Ehren-Oscar für sein Lebenswerk.

 

1973 erhielt er seinen ersten „echten“ Oscar für  die beste Filmmusik zu „Rampenlicht“ (Limelight). Der 12-minütige Applaus, den er von dem Oscar-Publikum erhielt, ist bis heute ein Rekord in der Oscar-Geschichte.

 

1975 wird er von der englischen Königin in den Adelsstand erhoben.

 

Am 25. Dezember 1977 stirbt Sir Charles Spencer Chaplin jr. in Corsier-sur-Vevey (Schweiz). Einige Monate nach seinem Begräbnis wird sein Leichnam aus der Grabstätte gestohlen, um die Familie zu erpressen. Dieser Plan scheiterte.


NOMINIERUNGEN

 

Das Broadway Musical „CHAPLIN“ wurde sechsmal für den Drama Desk Award in den Kategorien „Heraus-ragende Schauspielerin in einem Musical“, „Herausragende Inszenierung“, „Herausragendes Sound Design in einem Musical“, „Herausragende Kostüme“,

„Herausragendes Licht Design“ und „Herausragendes Projektions Design“ nominiert.

 

PRESSESTIMMEN

 

„Ein Musical so unterhaltend wie Chaplin selbst!“ New York - The Philadelphia Inquirer, Howard Shapiro, 11.09.2012

 

„Ein überraschender Rausch an Staunen, Begeisterung und kindlichem Vergnügen!“ New York - Time Out New York, David Cote, 10.09.2012

 

„Ein nachdenkliches und berührendes Musical, das unsere Herzen erobert!“ New York - NY-1

 

„Chaplin ist fantastisch! [...] Endlich! Ein ausgefeiltes, unterhaltendes, erfrischend, unprätentiöses und vollkommen fesselndes Broadway-Musical für alle Altersklassen!“ Rex Reed

 

„Die Produktion wird als „herzerwärmende Geschichte aus den Gossen des viktorianischen Londons hin zum Glanz des frühen Hollywoods“ beworben und ist ge- nau das, zum Leben erweckt von einem kleinen, aber talentierten Cast, der spektakulär zusammenarbeitet, um aus dieser Show einen Erfolg zu machen.“ Theatre Severn, Shrewsbury - Shropshirelive.com, Jenna Feasey, 24.06.2016

 

„Eine geschickte Mischung aus Leidenschaft und Verspieltheit!“ Ethel Barrymore Theatre, New York - USA Today, Elysa Gardner, 11.09.2012

 

 

 

INTERVIEW

mit dem Produzenten Frank Serr

 

Charlie Chaplin hatte ein ereignisreiches Leben. Das hatten andere Stars auch. Warum ist es Chaplin, der Sie zu einem Musical inspiriert hat?

 

Zunächst einmal habe nicht ich „Chaplin – Das Musical“ geschrieben, sondern Christopher Curtis und Thomas Meehan. Die Uraufführung fand 2006 beim New York Musical Theatre Festival statt. Danach wurde das Musical auch auf dem Broadway aufgeführt und hatte dort großen Erfolg. Die Entscheidung eine Tourneeproduktion für den deutschsprachigen Raum auf die Beine zu stellen ist gefallen, nachdem ich das Script gelesen hatte. Chaplins Leben ist mehr als nur eine Aneinanderreihung von Eskapaden. Der Mann war ein Genie, der es von ganz unten auf den Film-Olymp nach Hollywood geschafft hat. Sein Lebenswerk wirkt noch heute, 40 Jahre nach seinem Tod, nach.

 

Ist es schwer, den Chaplin von damals darzustellen?

 

Jeder kennt die Kunstfigur Charlie Chaplin aus dem Fernsehen und hat eine genaue Vorstellung davon, wie er auszusehen hat. Gute Chaplin-Darsteller mit den entsprechenden pantomimischen, komödiantischen und akrobatischen Fähigkeiten sind schwer zu finden. In „Chaplin – Das Musical“ geht es aber weniger um den Menschen auf der Bühne, als um die Person die dahinter steckt. Im Vordergrund steht Chaplin die Privatperson. Wir begleiten seinen Aufstieg aus dem Arbeitermilieu Londons, hin zu einem der Größten Filmemacher aller Zeiten und lassen natürlich auch seinen späteren Fall in Ungnade nicht aus.

 

Sie haben herausragende Preise erhalten. Was ist Ihr persönlich schönster Preis für das Chaplin Musical?

 

Wir haben noch keine Preise mit Chaplin erhalten. Wie auch, Premiere ist erst im Oktober 2019. Wovon Sie reden sind die Preise die das Stück am Broadway erhalten hat.


Chaplin war Komiker, Filmemacher und Komponist, aber auch Frauenheld und Kommunist. Welche seiner Fähigkeiten gefällt Ihnen am besten?

 

Chaplin ist ein Gesamtkunstwerk. Er wäre nicht die Legende geworden, die er heute ist, wenn er nicht so viele Facetten gehabt hätte. Wenn ich mir aber eine Fähigkeit heraussuchen müsste, dann wäre es die andere Menschen zu unterhalten. Chaplin hat es geschafft die Stimmung seiner Zeit einzufangen und seine Kritik an den sozialen Missständen mit der richtigen Dosis Komik so zu vermengen, dass witzige Filme entstanden ohne dabei die hintergründige Botschaft zu verlieren. So erreicht man eben die Menschen.

 

„Ein nachdenkliches und berührendes Musical, das unsere Herzen erobert!“ sagt die Presse in New York. Ist das Ihr Anliegen, zu Berühren?

 

Das ist mehr als ein Anliegen! Es ist quasi der Grund, weshalb wir Bühnenstücke produzieren. Egal ob „Chaplin”, das Hippie-Musical „HAIR“, „The Original USA Gospel Singers & Band“ oder “Saturday Night Fever – Das Musical” – Live-Veranstaltungen sind immer emotional und berühren die Menschen auf vielfältige Art und Weise.

 

Wie viele Menschen werden bei Ihrer Produktion auf der Bühne stehen?

 

Es werden ca. 18 Sänger und Tänzer auf der Bühne stehen. Aber wichtig sind auch unsere 8-9 Techniker und das Leading Team mit ca. 5 Personen, die das ganze erst zum Gesamtkunstwerk abrunden.

 

Die Show wird von aufregenden Tanzeinlagen begleitet. Wie lange werden die Tänzer dafür üben?

 

Die eigentliche Probephase wird ca. 4 Wochen dauern. Aber die Arbeit davor dauert ca. 2 Jahre!

 

 

Wenn Sie Chaplin begegnen würden, was würden Sie ihn fragen?

 

Ich denke, dass ich mich eher bei Ihm bedanken würde. Für all diese tollen Filme und für das, was er für die Unterhaltungsbranche getan hat.

 

Ihre Tour führt Sie auch nach Deutschland. Was ist Ihre deutsche Lieblingsstadt?

 

Es gibt keine Lieblingsstadt, es gibt nur tolle Städte und deren Theater. Und von diesen gibt es ja viele!

 

Was sind Ihre Vorgaben an den Regisseur?

 

Wichtig ist zunächst, dass er oder sie Erfahrungen mit Musicals hat. Die Anforderungen sind völlig anders, als bei Theaterstücken. Dann muss der Regisseur wissen, auf was es bei einer Tourneeproduktion ankommt. Die kreativsten Ideen haben für uns keinen Wert, wenn wir sie nicht auf jeder Bühne der Tournee – bei „Chaplin – Das Musical“ sind es ca. 70 – umsetzen können.

 

Bitte nennen Sie drei Gründe, sich Ihre Produktion „Chaplin – Das Musical“ anzusehen.

 

Das ist einfach. Wir haben hervorragende Darsteller, ein tolles Bühnenbild und das Musical ist eine perfekte Mischung aus stimmungsvoller Unterhaltung und tragischer Momente – ganz wie bei Chaplin. Und es gibt endlich wieder Musik, die den Namen Broadway Musical verdient hat.

 

 

 

 

 

 

 

 
   

 

Link: www.chaplin-musical.de
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